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50 Jahre DGH, Spurensuche

Die Deutsche Gesellschaft für Humanökologie wurde vor nunmehr 50 Jahren gegründet. Als Kind der siebziger Jahre verknüpft sie grundlegend neue Ideen mit revolutionär anmutenden Innovationen. Ihre Forderung nach ganzheitlicher inter- und transdisziplinärer Forschung war für die damalige Zeit ein völlig undenkbares Konzept. Es entstand der Sinnspruch: Die Welt hat Probleme, die Universität hat Institute. Dabei ging es um ambitionierte Ziele: Aufbrechen der universitären Traditionen, neue Denk- und Arbeitsweisen, aber auch ein ganz anderes Herangehen und andere Fragestellungen. Nach fünfzig Jahren ist es ein guter Zeitpunkt, um einen Blick auf das Erreichte zu werfen. Wo sind Erfolge sichtbar, wo sind Ziele erreicht, was hat sich verändert, wie wird die Humanökologie wahrgenommen?. Wie groß ist die Strahlkraft dieser Ideen aber auch auf andere Bereiche des öffentlichen Lebens, außerhalb der Wissenschaft? Wurden auch Politik, Bildung, Kunst beeinflusst? Wo lassen sich also Spuren der Humanökologie finden?
MGB Videoproduction, ca. 24min, 2025

Wolfgang Haber – Ökologe und Pionier des Natur- und Umweltschutzes

2025 blickt die Deutsche Gesellschaft für Humanökologie auf ein halbes Jahrhundert ihres Bestehens. Als Mitglied der DGH hat Wolfgang Haber, Gründer und ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Landschaftsökologie am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München, wertvolle Impulse zum komplexen Beziehungsgefüge von Mensch und Umwelt gegeben. Seit Jahrzehnten trägt er wesentlich dazu bei, das Selbstverständnis der Humanökologie orientierend mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Mit weitem Denken begleitet er die Arbeit der Deutschen humanökologischen Gesellschaft – insbesondere als Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat. Aus Anlass seines 100. Geburtstags am 13. September 2025 ehrt die DGH Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Haber mit einem Gespräch, das im März dieses Jahres aufgezeichnet wurde.

Eine ausführliche Darstellung des wissenschaftlichen Curriculums von Wolfgang Haber finden Sie hier.

MGB Videoproduction, ca. 40min, 2025

Nachgedanken zur DGH-Jahrestagung:
Stellen wir die richtigen Fragen?

Selbstkritisch und skeptisch blickte die Deutsche Gesellschaft für Humanökologie anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens zurück und in die Zukunft. Konnte und kann die Humanökologie Beiträge zu wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskursen leisten?

Der Autor lässt Vorträge und Diskussionen Revue passieren und fragt sich im Nachgang, ob sie zu relevanten Fragestellungen führen.

Andreas Ulrich, GAIA 34/3, 127 – 190 (2025)

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Nachgedanken zur DGH-Jahrestagung 2025